30.1.2025 | Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Institut Kunst Gender Natur
Wild Papers Nr. 18: Staci Bu Shea über die beunruhigenden Praktiken des Erinnerns und Vergessens
In der achtzehnten Nummer der Wild Papers aus dem Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel macht sich die Schriftstellerin, Kuratorin und Sterbebegleiterin Staci Bu Shea Gedanken über die beunruhigenden Praktiken des Erinnerns und Vergessens.
In der achtzehnten Nummer der Wild Papers aus dem Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel macht sich die in den Niederlanden lebende Schriftstellerin, Kuratorin und Sterbebegleiterin Staci Bu Shea unter dem Titel «Deeply Forgetful» Gedanken über die beunruhigenden Praktiken des Erinnerns und Vergessens.
Die Praktiken des Erinnerns und Vergessens sind, gelinde gesagt, beunruhigend. Im Kontext der Betonung einer linearen Rationalität, einer ableistischen Konturierung eines normalen Körperbewusstseins und den Mühen der Pflegearbeit ringen wir darum, mit Demenz lebenden Menschen Gnade und Würde zu geben.
In diesem Auszug aus ihrem neuen Buch «Solution 305: Dying Livingly» (Sternberg Press, 2025) schlägt Staci Bu Shea vor, dass die «tief Erinnernden» kulturelle Realitätsvorstellungen mitgestalten und in sie eintauchen könnten, welche sich auf ein Ethos der Fürsorge für unser fehlerhaftes Gedächtnis und unsere nachgiebigen Identitäten stützen.
«Wild Papers» ist eine spekulative Online-Publikationsreihe, herausgegeben vom aAutoren und Dozenten Ingo Niermann für das Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, eine Sammlung von prägnanten Szenarien, welche die Zukunft von Kunst, Technologie, Gender und Natur betreffen – «unpredictable as the Future».
Die Wild Papers werden monatlich veröffentlicht. Alle Beiträge können als PDF heruntergeladen werden.
Visual: Eva Fàbregas, 2025