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6.2.2025 | Hochschule für Technik und Umwelt

Trainingsgelände für FHNW Mars-Rover «Hufi»

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW setzt neue Massstäbe in der Weltraumrobotik. Auf dem Campus Brugg-Windisch entsteht ein einzigartiges Testgelände für den Mars-Rover «Hufi», der kürzlich an der European Rover Challenge (ERC) 2024 den ersten Platz belegte.

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FHNW-Studierende mit dem Mars-Rover

Das Trainingsareal wird dabei mit modernster Technologie ausgestattet, um realistische Marsbedingungen zu simulieren. Das Besondere: Statt künstlicher Materialien kommen natürliche Ressourcen zum Einsatz. Roter Schilfsandstein aus der Region und speziell ausgewählter Schotter bilden die Basis für anspruchsvolle Navigationsübungen.

Das Gelände wird in die bestehende Campusarchitektur integriert, sodass Tests effizient durchgeführt und Forschungsergebnisse direkt weiterverarbeitet werden können. Gleichzeitig dient die Anlage als öffentlich zugänglicher Demonstrations- und Forschungsbereich. Das Projekt ist Teil der Initiative FHNW Im Freien, die während der Pandemie-Zeit ins Leben gerufen wurde, um attraktivere Aufenthaltsorte auf dem Campus zu schaffen.

Mit dem Bau des Trainingsgeländes wird der Erfolg des FHNW Rover Teams weitergeführt. Der Mars-Rover der FHNW, der autonome Navigation und präzise Probenentnahme beherrscht, setzte sich im September 2024 gegen 27 internationale Teams durch. Mit 2258 von 3000 möglichen Punkten sicherte sich das Team aus Maschinenbau-, Elektrotechnik- und Informatik-Studierenden der FHNW nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch Auszeichnungen in drei von vier wissenschaftlichen Disziplinen.

Die 160'000-Franken-Anlage wird von Gartenbau-Lehrlingen aus drei Aargauer Betrieben realisiert. Zwei Landschaftsarchitektur-Studenten entwickelten das innovative Konzept, das den Parcours entlang der Gebäudefassade platziert. Die Spiegelung in der Glasfassade soll die Marslandschaft optisch vergrössern und noch eindrucksvoller erscheinen lassen. Neben dem Testgelände entsteht eine naturnahe Hügellandschaft mit Wildblumen und einheimischen Stauden, die als Erholungsbereich dient.

«Wir sind wohl die Einzigen mit einem so luxuriösen Trainingsgelände», sagt Philipp Gurtner, Student der Elektro- und Informationstechnik. Die Fertigstellung ist für Mai 2025 geplant, wenn sechs internationale Teams zum jährlichen Rover-Treff nach Windisch kommen. Ende August steht dann der nächste Wettkampf an der Universität Krakau an, wo das Team der FHNW seinen Titel verteidigen will.

Mit dem Trainingsgelände stärkt die FHNW ihre Forschungsinfrastruktur und ermöglicht Studierenden praxisnahe Erfahrungen in der Weltraumrobotik.

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