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colloquium48 – Over or Open? Enabling Performers.

A Fluxus Experiment in Sonic Space -  Irena Müller-Brozović & Michael Kunkel

Als 1962 in Wiesbaden in Phil Corners Komposition Piano Activities ein Klavier zerstört wird, ist die Aufregung gross und die Kunstbewegung Fluxus schlagartig weltberühmt. Die damals erstmals stattfindenden Internationalen Festspiele Neuester Musik gelten als Geburtsstunde des Fluxus und liegen mittlerweile ein halbes Jahrhundert zurück. Wie hat sich Fluxus als «Anti-Kunst» seitdem entwickelt? Was ist Fluxus heute? Können fluxeske Praktiken anregend auf die Kreativität wirken und ein Enabling befördern? Im Forschungsprojekt Enabling Performers. Edge Moments between New Music, Fluxus, etc. erkunden Studierende von Sonic Space Basel intermediale Praktiken und versuchen, Fluxus weiterzudenken. Irena Müller-Brozović und Michael Kunkel stellen Resultate und Methoden vor, so unter anderem die sog. Neumann-Kunkel-Indikatoren zur Beschreibung intermedialer Ereignisse.

Irena Müller-Brozović studierte Klavier und Schulmusik in Basel sowie Musikvermittlung in Detmold und promovierte in Wien zu Resonanzaffiner Musikvermittlung in Konzertsituationen. Nach einer langjährigen Praxis als Schulmusikerin und Musikvermittlerin widmet sie sich der Lehre und arbeitete fünf Jahre in der musikpädagogischen Forschung an der Hochschule für Musik FHNW in Basel. Seit 2022 ist Irena Müller-Brozović Professorin für Musikvermittlung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. https://orcid.org/0000-0001-6258-1515


Michael Kunkel, geboren 1969 in Winz-Niederwenigern/Ruhr. Studium der Musikwissenschaft und Allgemeinen Rhetorik in Tübingen, Promotion in Basel. 2004–2015 Chefredakteur der Zeitschrift Dissonance. Seit 2007 Leiter Forschung der Hochschule für Musik Basel.

www.musikforschungbasel.ch

https://orcid.org/0000-0002-9232-6950

Datum und Zeit

6.12.2022, 19:00–20:30 Uhr iCal

Ort

Dienstag, 06. Dezember 2022, 19 Uhr, Musik-Akademie Basel, Raum 6-301

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