Baumaterialien für Städte im Klimawandel

    Materialkatalog mit Empfehlungen

    In Städten verursachen der hohe Versiegelungsgrad sowie die grossen Baumassen den Wärmeinseleffekt. Mit geeigneten Baumaterialien kann der Wärmeinseleffekt reduziert werden. Die Anforderungen sind jedoch oft widersprüchlich: geringe Wärmeabstrahlung versus Wärmespeicherfähigkeit (sommerlicher Wärmeschutz SIA 180), Albedo versus Blendeffekt. Für Planer und Bauherren ist es daher erforderlich, schon früh im Planungsprozess eine Entscheidungshilfe zur Hand zu haben. Im Projekt werden Baustoffe und Materialkombinationen für Gebäude (Fassade) und das nahe Gebäudeumfeld (Bodenbeläge) auf ihre Wirkung hinsichtlich des städtischen Wärmeinseleffektes analysiert. Die Materialien werden im Spannungsfeld zwischen bestmöglichen Eigenschaften für einen geringen Wärmeinseleffekt und bauphysikalischen sowie energierelevanten Anforderungen bewertet (Wärmeabstrahlung, Albedo, Blendung, Nachrüstbarkeit an bestehenden Gebäuden, Photovoltaik, akustische Eigenschaften und Ökobilanz). Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines praxistauglichen Materialkataloges.

    Finanzierung:

    Ein Projekt im Rahmen des Pilotprogramms Anpassung an den Klimawandel
    unterstützt durch das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) und das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE BS)

    Projektpartner:

    Meteorologie, Klimatologie und Fernerkundung, Universität Basel (mcr UNIBAS)
    wohnen&mehr, Basel

    Laufzeit:

    2019 – 2021